Adolf von Donndorf

Künstler:in (*) 1835 (†) 1916 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1835, (†) 1916

Anzahl Kunstwerke: 1

Adolf von Donndorf, ein deutscher Bildhauer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, war bekannt für seine monumentalen Denkmäler und Skulpturen aus Materialien wie Sandstein und Bronze, die zwischen 1867 und 1913 entstanden sind. Als Schüler Ernst Rietschels in Dresden entwickelte von Donndorf einen klassischen Stil, der ihm Anerkennung und Professuren an renommierten Kunstakademien einbrachte. Seine Werke umfassen das Reiterstandbild Großherzogs Karl August in Weimar sowie Denkmäler für Persönlichkeiten wie Peter von Cornelius in Düsseldorf und Johann Sebastian Bach in Eisenach.

Von Donndorfs künstlerische Laufbahn wurde durch zahlreiche Ehrungen gewürdigt; so wurde er Ehrenmitglied der Dresdener Akademie, Professor an der Kunstakademie Stuttgart und schließlich geadelt. Auch seine Heimatstädte Weimar, Eisenach und Stuttgart ehrten ihn als Ehrenbürger.

Sein kulturelles Erbe setzte sich auch familiär fort: Seine Söhne Karl Donndorf (ebenfalls Bildhauer) und Martin Donndorf (Weimarer Bürgermeister) trugen den Namen weiter. Adolf von Donndorfs Verbundenheit zu seinen Wirkungsstätten zeigte sich auch darin, dass er Modelle seiner Werke unter der Bedingung einer öffentlichen Aufstellung den Städten schenkte – eine Geste, die zur Gründung des Donndorf-Museums in Weimar führte.

Zu seinen bedeutenden Arbeiten zählen neben dem bereits erwähnten Bach-Denkmal auch das Lutherdenkmal in Dresden sowie das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Hohensyburg bei Dortmund. Von Donndorfs Schaffen spiegelt somit nicht nur sein persönliches Können wider, sondern markiert ebenso wichtige historische Ereignisse Deutschlands im Bereich der bildenden Künste.

Kunstwerke des Künstlers

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

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