Albert Francis Stewart
Albert Francis Stewart, geboren in Bridgetown auf Barbados, entstammt einer traditionellen Zimmermannsfamilie und entwickelte früh eine Vorliebe für die Arbeit mit Holz. Seine künstlerische Laufbahn begann als anerkannter Holzschnitzer auf seiner Heimatinsel, bevor er 1991 nach England übersiedelte und dort unter dem Einfluss von Nicholas Mukomberanwa, einem renommierten Steinbildhauer aus Simbabwe, zur Steinbildhauerei fand. Stewarts Werke zeichnen sich durch die Verwendung verschiedener Holz- und Steinsorten aus; insbesondere Serpentin wird häufig eingesetzt. In seinen Skulpturen verarbeitet er christliche Motive sowie Darstellungen von Menschen, Paaren, abstrakten Formen und Tieren – wie beispielsweise der "Widderkopf" aus Dolomit und Stahlstangen von 2011.
Stewart beschreibt sein Schaffen als Fusion karibischer Leichtigkeit mit afrikanischer Ausdruckskraft zu lebendigen Skulpturen voller Seele. Nach Stationen in London und Dortmund zog es ihn 2002 nach Norddeutschland, wo er neben eigenen Ausstellungen auch Workshops anbot. Seit 2005 arbeitet Stewart im ostfriesischen Wiesedermeer in seinem Atelier weiterhin an Auftragsarbeiten und gibt Bildhauerworkshops für Interessierte aller Erfahrungsstufen. Seine Kunstwerke sind vorwiegend in Privatsammlungen weltweit zu finden sowie als Großobjekte Teil öffentlicher Sammlungen auf Barbados.
