Benno Werth
Benno Werth, ein vielseitiger deutscher Künstler, prägte als Bildhauer, Maler und Hochschullehrer die Kunstszene. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog es ihn ins Rheinland, wo er an der Düsseldorfer Peter-Behrens-Werkkunstschule studierte und durch private Lehrmeister wie August von Brandis seine Leidenschaft für die Malerei vertiefte. Schon früh begann er zu lehren und nahm Aufträge für künstlerische Gestaltungen im öffentlichen Raum an. Seine innovativen Techniken in der Metallverarbeitung ermöglichten ihm das Gießen komplexer Skulpturen ohne Schweißnähte.
Werths akademischer Weg führte ihn über die Akademie Remscheid zur Pädagogischen Hochschule Aachen und schließlich zur Fachhochschule Aachen, wo er bis zu seiner Pensionierung wirkte. Er gründete das Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr und etablierte sich als wichtige Figur in der europäischen Kunstwelt.
Seine Arbeiten umfassen Holzreliefs wie "Maria als Himmelskönigin" (1956) sowie zahlreiche weitere Werke in verschiedenen Materialien. Benno Werth hinterließ nicht nur ein beeindruckendes Œuvre sondern auch einen bleibenden Einfluss auf nachfolgende Generationen durch sein Engagement in Lehre und Stadtgestaltung.
