Friedrich Werthmann
Der international renommierte Bildhauer Friederich Werthmann wurde 1927 in Barmen geboren. 1944 wurde er als knapp 17-jähriger in den Krieg geschickt und geriet in Gefangenschaft. Danach besuchte er weiter das Gymnasium Barmen. Er verließ die Schule als 21-jähriger und reiste nach Süddeutschland, Oesterreich und die Schweiz, um seinen Weg als Künstler zu finden.
Die ersten Skulpturen entstanden aus Stein und Holz. Gleichzeitig legte Werthmann seine Gesellenprüfung als Maurer ab, um finanziell unabhängig zu sein. Friederich Werthmann war Autodidakt. Er gestaltete seine ersten Skulpturen in der Art von Brancusi und Arp, ohne von diesen Künstelern zu wissen. Etwas später lernte er Henry Moore, Hans Arp und Brancusi kennen. 1955 entwickelte er neue Themen und Formen, schuf abstrakte Skulpturen aus Chromnickelstahl. „Ich bringe den Stahl aus einem technischen Bereich in einen poetischen Bereich, genauer gesagt, in eine Form, die es in der Natur nicht gibt, die nur durch meine Skulptur entsteht“, sagt der Künstler (Ausstellungskatalog Lehmbruck-Museum Duisburg 1978).
