Fritz Helmut Sonnenschein
Fritz Helmut Sonnenschein, ein bedeutender Akteur im Bereich des Denkmalschutzes und der technischen Kulturdenkmäler, hat sich insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg für den Wiederaufbau historischer Bauten eingesetzt. Als Leiter der Technischen Abteilung des Hochbauamtes Dortmund entwickelte er das innovative "Dortmunder Modell" zum Ensembledenkmalschutz. Sein Engagement zeigte sich auch in Projekten wie dem Wiederaufbau des Rombergparkschlosses. Im Jahr 1963 begann Sonnenschein beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe zu arbeiten und war maßgeblich am Aufbau des Freilichtmuseums technischer Kulturdenkmäler in Hagen beteiligt, welches 1973 seine Pforten öffnete und dessen Direktion er bis 1987 innehatte.
In seinem künstlerischen Schaffen widmete sich Sonnenschein vornehmlich der Gestaltung von Gedenksteinen aus Naturstein, wobei sein Werk "Gedenkstein für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges" aus dem Jahr 1961 hervorzuheben ist. Bei diesem Projekt arbeitete er mit dem Steinmetzbetrieb Carl Fink zusammen. Fritz Helmut Sonnenscheins Lebenswerk spiegelt eine tiefe Verbundenheit mit historischem Erbe und dessen Bewahrung wider; er verstarb am 19. Juli 2004 in Hagen.
