Gernot Rumpf
Bildhauer und Medailleur aus Kaiserslautern; Bildhauerstudium mit Diplomabschluss an der Akademie der Bildenden Künste in München; 1965 eröffnete er eine eigene Werkstatt für Bronzeguss. Weiterbildung über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; 1973 erhielt Rumpf an der Universität Kaiserslautern einen Lehrauftrag, der 1979 in eine Professur umgewandelt wurde. 1980 und 1983 hatte er eine Gastprofessur an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg inne. Rumpf wurde vor allem durch seine Brunnen und Plastiken mit pfälzischen und biblischen Motiven bekannt, die nicht nur in deutschen Städten, sondern z. B. auch in Jerusalem und Tokio zu sehen sind. Ein Teil der Arbeiten kam unter künstlerischer Mitwirkung von Rumpfs Ehefrau zustande. Gernot Rumpf signierte seine Kunstwerke mit mindestens einer Maus, die irgendwo im Ensemble der Kunstwerke mehr oder weniger versteckt ist. 1961: Oskar-Kokoschka-Preis für Plastik der Stadt Salzburg bei Alfred Hrdlička, Internationale Sommerakademie; 1965: Pfalzpreis für Plastik; 1969: Kunstpreis der Freunde der bildenden Kunst, München; 1970: Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz; 1972: Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer; 1972/1973: Rom-Preis der Deutschen Akademie Villa Massimo; 1973: Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz für Plastik; 1988: Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz; 1990: Kulturpreis der Stadt Neustadt an der Weinstraße; 1997: Deutscher Weinkulturpreis; 2010: Kunstpreis der Ike und Berthold Roland-Stiftung.
