Gustav Deppe
Gustav Deppe (1913-1999) war ein deutscher Maler, der für seine abstrakten Industrielandschaften bekannt war. Geboren am 12. September 1913 in Essen und verstorben am 1. September 1999 in Witten, begann Deppe seine formale Kunstausbildung im Jahr 1930, als er sich an der Kunstgewerbeschule Dortmund unter der Anleitung von Walter Herricht und Max Guggenberger einschrieb. Nach Abschluss seines Studiums von 1930 bis 1933 ließ er sich dauerhaft in Witten nieder. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs führte ihn jedoch an verschiedene Orte wie Norwegen und Finnland.
1948 gründete Deppe zusammen mit anderen zusammen die Künstlergruppe "junger westen". Dieses Kollektiv hatte zum Ziel, konventionelle künstlerische Normen herauszufordern und innovative Ausdrucksformen zu fördern.
Der Beitritt zum renommierten Deutschen Künstlerbund wurde für Deppe ein weiterer Meilenstein, den er 1952 erreichte - der älteste Verband zeitgenössischer Künstler in Deutschland. Sein Engagement erstreckte sich über die Schaffung von Kunstwerken hinaus, da er von 1953 bis 1977 an der späteren Werkkunstschule Dortmund unterrichtete. Darüber hinaus war er von 1973 bis 1977 am Martin-Gropius-Bau der Fachhochschule Dortmund als Professor für Design tätig.
Im Laufe seiner Karriere als Künstler und Lehrer erhielt er zahlreiche Anerkennungen und Auszeichnungen. Unter ihnen war der Wilhelm-Morgner-Preis, der ihm 1955 von der Stadt verliehen wurde. Darüber hinaus erhielt er 1988 den angesehenen Ehrenpreis des Wittener Kunst- und Kulturfonds.
