Hans Aeschbacher
Hans Aeschbacher, geboren in Zürich und verstorben in Uster, war ein vielseitiger Schweizer Künstler, der sich als Maler und Bildhauer einen Namen machte. Ursprünglich ausgebildet als Drucker, wandte er sich autodidaktisch der Kunst zu und begann mit Landschafts- und Porträtmalerei. Er fertigte sowohl figurative als auch abstrakte Werke nach 1945, wobei er Materialien wie Terrakotta, Gips, Stein und Metall verwendete. In den 1950er Jahren experimentierte Aeschbacher mit monumentalen Lava-Skulpturen und prägte damit eine neue Schaffensphase.
Aeschbachers Werke wurden international anerkannt; so stellte er auf der Biennale von Venedig sowie auf der documenta II und III in Kassel aus. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis im Jahr 1947. Trotz seiner Erfolge blieb Aeschbacher bis kurz vor seinem Tod im Januar 1980 aktiv im Kunstschaffen.
Sein Werk "Figur II" aus dem Jahr 1958 ist beispielhaft für seine Skulpturen dieser Zeit: gefertigt aus rotem Ackerstein zeigt es die charakteristische Abstraktion seiner späteren Phase.
