Jean (Johannes) Degen
Jean Degen (1849-1916) war ein deutscher Bildhauer, der während des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts bedeutende Beiträge zur Kunstwelt leistete. Geboren als Johann Degen am 2. Dezember 1849 in Köln, war er auch unter den Namen Jean Degen und Johannes Degen bekannt.
Degen begann seine künstlerische Laufbahn mit einer Lehre als Möbelbildhauer und Holzschnitzer. Um sich weiter künstlerisch zu entwickeln, trat er in das Atelier von Wilhelm Albermann ein, einem renommierten Bildhauer aus Köln. Unter Albermanns Anleitung verfeinerte Degen seine Fähigkeiten als Bildhauer.
Im Jahr 1879 erhielt Degen eine Lehrposition an der Gewerblichen Fachschule in Köln, wo er den Studierenden Modellierungstechniken mit Ton und Wachs vermittelte.
Seine Werke schmücken verschiedene Gebäude in ganz Deutschland.
Degen engagierte sich zudem in der Gestaltung der Rosenmontagszüge und entwarf Festwagen, die Jahr für Jahr die Zuschauer begeisterten.
Nach seinem Tod fand Jean Degen seine letzte Ruhestätte auf dem Melaten-Friedhof in Köln. Das Erbe dieses erfolgreichen Bildhauers lebt nicht nur in seinen Kunstwerken weiter, sondern auch in der Anerkennung, die ihm zuteil wurde. Zu Ehren seiner Beiträge wurde eine Straße nach ihm benannt: die Johann-Degen-Straße in der Siedlung Poller Damm in Köln-Poll.
