Karl August von Donndorf

Künstler:in (*) 1870 (†) 1941 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1870, (†) 1941

Anzahl Kunstwerke: 1

Karl August von Donndorf, ein deutscher Bildhauer, war für seine meisterhaften Skulpturen und Brunnenanlagen bekannt. Als Sohn des renommierten Adolf von Donndorf erlernte Karl die Kunst der Bildhauerei zunächst in Stuttgart und vertiefte sein Handwerk durch Studienreisen nach Paris, Italien und Nordafrika. Seine Werke zeichnen sich durch Einflüsse von Auguste Rodin sowie der griechisch-römischen Klassik aus. Im Jahr 1902 übernahm er eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Weimar.

In Stuttgart schuf er bedeutende öffentliche Kunstwerke wie den Athenebrunnen (1911), den Jünglingsbrunnen (1913) und den Schicksalsbrunnen (1914). Auch außerhalb Stuttgarts hinterließ er Spuren mit Denkmälern in Esslingen, Weimar und anderen Orten. Seine Arbeiten umfassen zudem Büsten bedeutender Persönlichkeiten wie Friedrich Nietzsche oder G.W.F. Hegel.

Mitglied im Deutschen Künstlerbund und einer Freimaurerloge, prägte Karl Donndorf das kulturelle Leben seiner Zeit maßgeblich mit. Trotz politischer Umwälzungen blieb er bis zu seinem Lebensende 1941 künstlerisch aktiv.

Sein Sohn Wolf setzte als Ministerialdirigent das familiäre Engagement für die Kunst fort. Die Werke Karl August von Donndorfs sind heute noch Zeugnisse seines Schaffensdrangs und seiner technischen Fertigkeit – sie reflektieren sowohl klassische als auch moderne Strömungen seiner Epoche.

Kunstwerke des Künstlers

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

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