Karl Janssen

Künstler:in (*) 1855 (†) 1927 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1855, (†) 1927

Anzahl Kunstwerke: 1

Karl Janssen, ein namhafter Bildhauer und Kunstprofessor aus Düsseldorf, entstammte einer Familie mit künstlerischem Hintergrund. Seine ersten Schritte in der Kunstwelt unternahm er unter Anleitung seines Bruders Peter Janssen, bevor er seine formale Ausbildung an der Königlich-Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf aufnahm. Dort lernte er die Bildhauerei bei August Wittig. Nach einem gewonnenen Reisestipendium vertiefte Janssen zwischen 1881 und 1884 sein Handwerk in Rom.

Zurück in Deutschland schuf er Werke wie das Modell einer Justitia für Erfurt und arbeitete gemeinsam mit Tüshaus an der monumentalen Gruppe „Vater Rhein und seine Töchter“, welche später als bronzene Brunnenplastik realisiert wurde. Sein Hauptwerk ist das Reiterdenkmal Kaiser Wilhelms I., ergänzt durch die allegorischen Figuren Krieg und Frieden. Neben diesen öffentlichen Aufträgen widmete sich Janssen auch religiöser Kunst sowie Grabdenkmälern.

Janssens plastisches Werk umfasst zudem Porträtbüsten, Plaketten und Medaillons; besonders bekannt ist seine „Steinklopferin“ von 1902. Als Professor prägte er ab 1893 Generationen von Studierenden an seiner Alma Mater – zu seinen Schülern gehörten Bernhard Hoetger und Wilhelm Lehmbruck. Karl Janssen verstarb im Jahr 1927 in seiner Heimatstadt Düsseldorf.

Porträt von Karl Janssen

Kunstwerke des Künstlers