Theo Uhlmann
Theo Uhlmann, geboren in Südkirchen und verstorben in Dortmund, war ein vielseitiger Bildhauer und Akademiker. Nach einer Ausbildung zum Holz- und Steinbildhauer folgte ein Studium an der Werkkunstschule Dortmund unter Karel Niestrath. Sein künstlerischer Beitrag zum Antifaschistischen Mahnmal in der Bittermark zeugt von seinem frühen Schaffen. Ursprünglich der geometrisch-konkreten Kunst zugehörig, wandte sich Uhlmann später figurativen Darstellungen zu. In den 1960er Jahren begann er seine Lehrtätigkeit an der Werkkunstschule Dortmund, die mit seiner Ernennung zum Professor an der Fachhochschule gipfelte.
Uhlmanns Werke umfassen eine Vielfalt von Materialien wie Granit, Eisen, Betonrelief sowie farbig lackiertes Metall und spiegeln sein breites Spektrum wider – von "Abendmahl" (1964) über "Das Geld treibt die Wirtschaft" (1970) bis hin zu Skulpturen aus Edelstahl und Bronze wie "Drei Musen" (1988). Seine Plastiken ohne Titel aus den 1970er Jahren zeigen seinen experimentellen Umgang mit Stahl und Edelstahl.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagierte sich Uhlmann politisch in Dortmund; er hatte führende Positionen im Kulturausschuss inne und war aktiv im Bundesverband Bildender Künstler. Theo Uhlmann hinterließ nicht nur beeindruckende Skulpturen und Reliefs, sondern auch einen prägenden Einfluss auf das kulturelle Leben seiner Stadt.
