Waldemar Kuhn

Künstler:in (*) 1923 (†) 2015 0 Kunstwerke

Leben: (*) 1923, (†) 2015

Bildhauer und Künstler aus Westheim (Unterfranken); Ausbildung zum Steinmetz beim Schweinfurter Künstler Heinrich Söller; in französischer Kriegsgefangenschaft arbeitete er bei dem Bildhauer Andre Roix; Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München; Studium an der Werkkunstschule Köln; Studium an der Kunstakademie Düsseldorf; . Von 1950 bis 1970 lebte und arbeitete er in Emmerich am Niederrhein. Diese Zeit war seine bedeutendste Schaffensphase, in der er „überall“ am Niederrhein seine künstlerischen Spuren hinterließ. er wurde in den späten 1950er und 1960er Jahren vor allem durch größere öffentliche Arbeiten am Niederrhein bekannt. 1958 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Krefeld. Sein bedeutendstes Werk ist das Schrottkreuz in der Heilig-Geist-Kirche in Emmerich (1966). Weitere wichtige Arbeiten sind u. a. das Brückenwappen an der Rheinbrücke Emmerich (1965), die Figuren am Turm der St. Aldegundiskirche in Emmerich (1967) und die Wandgestaltung der Kirche Heilig Blut in Dinslaken (1967). Dort entstand 1965 auch die größte frei geformte Betonskulptur der Welt, Die sieben Säulen der Weisheit, an der städtischen Realschule, der späteren Jeanette-Wolff-Realschule. Sie wurde im Dezember 2020 restauriert und in den Stadtpark Dinslaken umgesetzt. Sein letztes Werk war die Büste von David Scherbaum (geb. 1. Juni 2003) aus Ton (2008). Wichtige spätere Werke sind u. a. die Brunnenanlagen Ein Weltbild zerbricht am Regiomontanus-Gymnasium und der Berufsschule in Haßfurt (1969 und 1978) sowie am Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt (1985) und Wandgestaltungen in der Hauptschule in Knetzgau (1972) und im Landratsamt Haßfurt (1990).

Porträt von Waldemar Kuhn