Walter Johannes Becker
Walter Johannes Becker, vermutlich 1886 in Dortmund geboren, war ein Bildhauer und Medailleur, der seine künstlerische Ausbildung an der Werkkunstschule seiner Heimatstadt sowie an der Akademie der Bildenden Künste in München absolvierte. Nach dem Studium kehrte er in seine Heimat zurück und ließ sich später im Stadtteil Ende von Herdecke nieder. In seinem Schaffen widmete sich Becker vorrangig dem Entwurf von Grabmälern, sowie öffentlichen Denkmälern und Totenmasken. Seine Werke zeichnen sich durch eine Verbindung von antiken Bezügen, zeitgenössischen Elementen und einer ausgeprägten Massivität aus.
Auch auf den Gebieten der Medaillenkunst und Porträtierung hinterließ Becker Spuren; so nahm er mit Tierplastiken und privaten Portraits an der „Großen Westfälischen Kunstausstellung“ teil.
Sein Oeuvre umfasst ebenfalls Gedenktafeln wie die zum Ersten Weltkrieg aus dem Jahr 1928. Trotz seines beachtlichen Beitrags zur bildenden Kunst wird Beckers Name oft fälschlicherweise mit dem des expressionistischen Malers gleichen Namens verwechselt. Über das Datum seines Todes herrscht Unklarheit.
