Walter Lindgens

Künstler:in (*) 1893 (†) 1978 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1893, (†) 1978

Anzahl Kunstwerke: 1

Walter Albert Lindgens war ein deutscher Maler und Grafiker aus einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Er studierte nach dem Ersten Weltkrieg Chemie und Kunst in München, Rom und Paris. Seine Lehrjahre waren geprägt von Begegnungen mit Künstlern wie Henri Matisse, Josef Eberz und Raoul Dufy, sowie Rajmund Kanelba. In den 1920er Jahren etablierte er sich mit Ausstellungen in Galerien wie Hans Goltz in München und Alfred Flechtheim in Frankfurt. Inspiriert von Reisen nach Marokko sowie Westafrika entstanden Landschaften und Porträts, die das Exotische betonten.

Lindgens' Schaffen wurde während der Nazizeit als "entartete Kunst" diffamiert; viele seiner frühen Arbeiten gingen im Zweiten Weltkrieg verloren. Nach dem Krieg wandte er sich abstrakteren Formen zu und experimentierte mit neuen Ausdrucksweisen. Er war Mitglied verschiedener Künstlergruppen und engagierte sich im Wirtschaftsverband Bildender Künstler Köln.

In seinen späteren Jahren lebte Lindgens zurückgezogen in Hoffnungsthal bei Köln, wo er 1978 verstarb. Sein künstlerischer Nachlass bildet heute den Grundstock der „Stiftung Lindgens“ im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach. Hauptmaterialien seiner Werke sind Keramik, Ölfarben sowie Aquarelltechniken.

Porträt von Walter Lindgens

Kunstwerke des Künstlers

Ohne Titel von Walter Lindgens Ohne Titel

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