Walter Wittek

Künstler:in (*) 1943 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1943

Anzahl Kunstwerke: 1

Walter Wittek, geboren in Schoppinitz (Polen), ist ein vielseitiger Künstler, der nach seiner Ausbildung zum Stahlgraveur und einem sechsjährigen Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg als Meisterschüler hervorging. Seine künstlerische Laufbahn führte ihn von freischaffender Tätigkeit in Düsseldorf bis hin zur Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden. Wittek hat sich im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen erarbeitet, darunter den Förderpreis des Landes NRW und den Bayerischen Staatspreis.

In seinem Schaffen widmet sich Walter Wittek vorrangig dem Material Stahl und schafft Werke, die durch ihre kontrastierenden Oberflächenbeschaffenheiten auffallen. Er experimentiert mit elementaren Formen wie stählernen Spitzen oder Blöcken und kreiert daraus neue Variationen. Sein Interesse für alte Gegenstände spiegelt sich auch in seinen Arbeiten wider, wobei er diese oft neu interpretiert.

Als Vertreter der Konkreten Kunst ist er bekannt für seine Skulpturen sowie seine Rostbilder und hölzernen Bildtafeln mit eingebrannten Stahlspitzen. Ein Beispiel seiner Arbeit im öffentlichen Raum ist das Grabmal Ingo Bartsch aus dem Jahr 2007, eine Plastik gefertigt aus Cortenstahl.

Neben seinen bildhauerischen Tätigkeiten hat Walter Wittek auch als Schmuckdesigner Anerkennung gefunden – insbesondere durch die Erfindung des Spannrings im Jahr 1979. Der Ring zeichnet sich dadurch aus, dass ein Stein allein durch die Spannung des Rings gehalten wird.

Seine Werke sind sowohl in privaten Sammlungen als auch im öffentlichen Raum zu finden; dazu zählen Brunnen, Plastiken und Lichtaktionen. Seit 1979 lebt und arbeitet Walter Wittek in Vreden und engagiert sich im Westdeutschen Künstlerbund.

Porträt von Walter Wittek

Kunstwerke des Künstlers

Grabmal Ingo Bartsch von Walter Wittek Grabmal Ingo Bartsch

Walter Wittek