Kriegerehrenmal in Höchsten, Gefallene 1866 und 1870-1871

KriegerdenkmalSkulpturRelief

Künstler: Adam Seibert

Jahr: 1912

Das etwa 5,00 m hohe Kriegerdenkmal in Höchsten, errichtet im Jahr 1912, gedenkt der Gefallenen der Einigungskriege von 1866 und 1870-71. Geschaffen vom Steinmetz Adam Seibert aus Wickede, steht es heute noch im Ehrenhain an der Wittbräucker Straße in Dortmund-Höchsten. Das Denkmal besteht aus Naturstein und präsentiert sich als pfeilerartige Stele auf einem dreistufigen Sockel, die nach oben hin schmaler wird und mit einem Adler gekrönt ist. Der Adler breitet seine Flügel aus und blickt zu seiner rechten Seite. Verziert wird das Denkmal durch Symbole wie Palmenzweig, Eichenlaub und ein Eisernes Kreuz. Die Inschriften lauten: „Es starben fürs Vaterland 1866 – 1870/71“; Nennung der Namen, sowie: „Gewidmet ihren tapferen Kriegern der Ortschaft Höchsten und Umgebung“. Dieses Denkmal folgt dem typischen Stil säulenartiger Kriegerdenkmäler dieser Epoche mit Adlersymbolik. Die Initiative des Krieger- und Landwehrvereins zu Höchsten fand Unterstützung bei der Gemeindevertretung Niederhofen, welche sich um Pflege und Erhalt verpflichtete. Die feierliche Einweihung fand am 14. Juli 1912 statt. Inzwischen gehört das Denkmal zu einer Anlage zusammen mit zwei weiteren Mahnmalen, die den Opfern des Ersten und Zweiten Weltkrieges gedenken.