Kosakenpferde

Skulptur

Künstler: Alexej Kharkow, Artur Schulze-Engels

Jahr: 1989

Die 1,65 m hohe Skulptur "Kosakenpferde" in Dortmund-Mitte, ein Geschenk der Partnerstadt Rostow am Don, ist das Ergebnis einer künstlerischen Kollaboration zwischen Alexej Kharkow und Artur Schulze-Engels (1910–1995). Diese Bronzeskulptur auf einem 0,63 m hohen und 1,00 m breiten Sockel aus Anröchter Dolomit symbolisiert die tiefe deutsch-russische Städtepartnerschaft. Die beiden dargestellten Panjepferde – osteuropäische Wildpferde – laufen nebeneinander und verweisen auf die historischen Kosakenreiterverbände des 15. Jahrhunderts am Fluss Don. Das Originalmodell von Kharkow maß lediglich 0,15 m und wurde von Schulze-Engels für den Guss in Bronze maßstabsgetreu vergrößert. Aufgestellt vor der S-Bahn-Station „Stadthaus“, betont die Skulptur nicht nur kulturelle Verbindungen, sondern auch persönliche Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Systeme seit dem Beginn der Partnerschaft im Jahr 1978. Ein Schild am Sockel trug die Inschrift: "Kosakenpferde / Geschenk der Partnerstadt Rostow am Don / Entwurf A. Karkow / Ausführung A. Schulze-Engels". Ein schlichtes Aluminiumschild trägt nun die Aufschrift: "Alexej Karkow (Entwurf) & Artur Schulze-Engels (Ausführung) Kosakenpferde, 1989 Geschenk der Partnerstadt Rostow am Don (Russische Föderation)". Mit ihrer Präsenz im öffentlichen Raum Dortmunds unterstreichen die "Kosakenpferde" fortwährend die freundschaftlichen Bande zwischen Deutschland und Russland.