Still Allein (Quellenymphe)

Skulptur

Künstler: August Kranz

Jahr: 1930-1935 (?)

Die 1,00 m hohe Skulptur "Still Allein (Quellnymphe)" von August Kranz, einem Bildhauer mit einer Vorliebe für Tierplastiken, zeigt ein klassisches Motiv der Kunstgeschichte. Geschaffen im Jahr 1930 aus weißem Marmor, zeigt sie eine junge, unbekleidete Frau in nachdenklicher Pose auf einer Plinthe sitzend. Die Figur zeichnet sich durch einen leicht zur rechten Seite gedrehten Oberkörper sowie ein angehobenes rechtes Bein aus. Das linke Bein ruht angewinkelt am Boden, während die kinnlangen Haare das geschlossene Augenpaar umrahmen. Inspiriert von der griechischen Mythologie verkörpert diese Nymphe – auch Najade genannt – den Schutz über Gewässer und wurde oft als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Ursprünglich war die Skulptur Teil eines Wasserbeckens im Dortmunder Westfalenpark, wo sie gemäß ihrer mythologischen Bedeutung platziert wurde. Ein historisches Foto datiert zwischen 1958 und 1968 dokumentiert diesen ersten Aufstellungsort. Nachdem die Stadt Dortmund das Werk 1957 erwarb, fand es seinen Platz zur Bundesgartenschau 1959 am Rande des besagten Beckens. Heute befindet sich die zweimal restaurierte "Quellnymphe" etwas verborgen an der Galerie Torfhaus im Westfalenpark in Dortmunds Innenstadt-Ost. Ein Schild vor Ort trägt die Inschrift: "STILL ALLEIN (Quellnymphe) August Kranz Marmor um 1930".

Standort

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