Grabstätte Else und Fritz Schmidt, Relief Fackelträger

ReliefGrabmal

Künstler: Benno Elkan

Jahr: 1910

Die 1,85 m hohe Grabstätte von Else und Fritz Schmidt in Dortmunds Innenstadt-Ost, geschaffen im Jahr 1910 vom Künstler Benno Elkan (1877-1960), präsentierte sich mit einem eindrucksvollen 0,39 m hohen kreisrunden Relief aus Bronze. Seit Dezember 2021 ziert eine Replik aus Polymerbeton das Grabmal, während der originale Grabstein aus robustem Kalkstein gefertigt ist. Das Relief stellt einen knienden Genius dar, der symbolträchtig eine nach unten gesenkte Fackel hält – ein antikes Symbol für den Tod. Die männliche Figur des Genies stützt sich auf ihren rechten Arm und ruht dabei auf dem linken Knie; die erloschene Fackel in ihrer Linken steht für das verlöschte Leben. Der Gedenkstein trägt neben den Lebensdaten der Verstorbenen auch einen Denkspruch aus Friedrich Schillers "Die Braut von Messina": „WAS SIND HOFFNUNGEN WAS SIND ENTWÜRFE DIE DER MENSCH DER VERGÄNGLICHE BAUT / ELSE SCHMIDT GEB. WEISBAUER Geb. 20. JAN. 1877 Gest. 23. AUG. unleserlich / FRITZ SCHMIDT Geb. unleserlich 1878 Gest. 20. Okt. 1920“; unten links Signatur auf dem Relief: „BENNO ELKAN“. Umgeben ist die Grabstätte von flachen Steinen mit kugelförmigen Abschlüssen an den Ecken. Die Inschrift sowie das Relief wurden ebenfalls für die Grabstätte Adolf Hirsch in Karlsruhe verwendet und spiegeln somit eine wiederkehrende Trauersymbolik wider.