Sturmgespräch

Sturmgespräch

Skulptur

Künstler: Detlef Bechinie von Lazan, Schüler:innen der Wilhelm-Rein-Schule

Jahr: 2007 (?)

Die Skulptur "Sturmgespräch" im Schragmüllerpark in Dortmund-Mengede ist ein Zeugnis künstlerischer Zusammenarbeit. Mit einem Gewicht von 200 kg und einer Höhe von etwa 2,50 m besteht dieses Werk aus Buchenholzstämmen des lokalen Volksgartens und wurde als Kooperation zwischen der Wilhelm-Rein-Schule und dem Künstler Detlef Bechinie von Lazan (*1961) realisiert. Die abstrakte Darstellung zweier sich unterhaltender Bäume entstand nach den verheerenden Orkanen "Kyrill" (2007) und "Ela" (2014), welche große Teile des Mengeder Volksgartens zerstörten. Das Konzept für die Skulptur entwickelte Bechinie bereits nach dem ersten Sturm, doch erst die Zerstörung durch den zweiten Orkan führte zur Umsetzung des Projekts durch die Bezirksvertretung Mengedes. Die Idee, Jugendliche in das Kunstprojekt einzubinden, kam von der "Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum" des Mengeder Heimatvereins. Ziel war es, ein Werk zu schaffen, das auf den Klimawandel hinweist und dessen Auswirkungen thematisiert. Werner Locker vom Heimatverein initiierte daraufhin die Zusammenarbeit mit der Schule. Unterstützt wurde das Projekt auch durch Mitarbeiter*innen der Firma GrünBau gGmbH beim Aufbau der Skulptur. Besonders engagierten sich die Schüler*innen Cindy Niedecker, Jannec Swist und Daniel da Silva bei der Realisierung dieser Arbeit. "Sturmgespräch", geschaffen im Jahr 2007, steht somit nicht nur als künstlerisches Objekt im öffentlichen Raum Dortmunds, sondern verkörpert auch eine generationsübergreifende Auseinandersetzung mit Naturgewalten und deren Folgen für unsere Umwelt.