Arbeit in Hörde
Künstler: Egbert Broerken
Jahr: 1990
Die 1,80 m breite Skulptur "Arbeit in Hörde", geschaffen von Egbert Broerken im Jahr 1990, ist ein markantes Kunstwerk aus Stahl und Bronze, das sich auf dem Hörder Neumarkt in Dortmunder-Hörde befindet. Sie setzt sich aus fünf quadratischen Säulen zusammen, die unterschiedliche Höhen aufweisen bis zu etwa 4,50 m und oben ein Sattel-, Pult- oder Flachdach haben. Vier dieser Säulen bilden mit Abstand zueinander ein Quadrat, während die fünfte und kleinste Säule etwas abseits steht. An den hellgrauen Säulen sind bronzene Elemente mit grün-braunem Farbton angebracht, welche die industrielle Vergangenheit des Ortes symbolisieren: Ein Förderrad einer Zeche, eine Hochofenbrücke sowie Nägel einer Nagelschmiede. Zudem findet man das Fragment einer Uhr und einen Flügel des mythischen Vogels Phoenix als Hommage an das ehemalige Hüttenwerk in Hörde. Diese Plastik entstand als Ergebnis eines Wettbewerbs und wurde von der Ausbildungswerkstatt Phoenix der Hoesch Stahl AG gefertigt. Die Installation dient nicht nur als künstlerisches Objekt, sondern auch als historisches Denkmal für den Stadtteil – sie wurde vom Stammtisch 'Schlanke Mathilde' zum Gedenken an die 650-jährige Verleihung der Stadtrechte an Hörde am 16. August 1990 gestiftet. Eine Tafel am Werk informiert über diese Widmung sowie über dessen Entstehungsprozess: "Arbeit in Hörde von Egbert Broerken. Geschenk des Stammtisches 'Schlanke Mathilde' an die Hörder Bürgerschaft aus Anlaß der 650. Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte am 16.08.1990. Gefertigt: Ausbildungswerkstatt Phoenix der Hoesch Stahl A.G.".
