Kriegerdenkmal Huckarde, Gefallene 1914-1918 und 1939-1945

KriegerdenkmalSkulptur

Künstler: Ferdinand Flosdorf

Jahr: 1932

Das ca. 3,00 m hohe Kriegerdenkmal in Dortmund-Huckarde, erschaffen aus Bronze und Kalkstein von Ferdinand Flosdorf im Jahre 1932, gedenkt der Gefallenen des Ersten Weltkriegs und wurde später um das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erweitert. Die Skulptur zeigt einen stehenden Soldaten mit Stahlhelm und Fahne, welcher seine Hand tröstend auf die Schulter eines sitzenden Mannes legt, der seine linke Hand auf seinem Herz hält – ein Symbol für Trost, Schutz und soldatische Kameradschaft. Die behelmte Figur verkörpert zudem Patriotismus und Kampfbereitschaft. Der Entwurf des Denkmals entstand bereits 1929 durch militärische Vereine Huckardes; finanziert wurde es unter anderem durch Einnahmen lokaler Veranstaltungen wie dem Lustspiel „Der alte Fritz und sein Volk“. Nachdem der Standort festgelegt und ein Teil der Mittel gesammelt war, beauftragte man Flosdorf mit der Umsetzung. Am 5. Juni 1932 fand die Einweihung auf dem Gelände der katholischen Kirche St. Urbanus statt, wo die Skulptur auf einem hohen Sockel thront, versehen mit der Inschrift „Unseren Tapferen Helden 1914 + 1918“. Ergänzt wird das Ensemble durch zwei Platten, links vom Sockel: "Den Toten zum Gedenken - 1939" und rechts vom Sockel: „Den Lebenden zur Mahnung - 1945“. Obwohl kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten geschaffen, nimmt das Werk deren bildhauerische Formensprache vorweg und fungiert somit auch als Zeugnis seiner Zeit.