Denkmal für die verunglückten Bergarbeiter Minister Stein
Künstler: Fritz Petsch
Jahr: 1950-1954
Das Mahnmal für die verunglückten Bergarbeiter der Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving ist ein bewegendes Erinnerungsstück an die Opfer von Grubenunglücken. Geschaffen zwischen 1950 und 1954 vom Bildhauer Fritz Petsch, steht es auf dem Gelände der ehemaligen Zeche, welche 1987 stillgelegt wurde. Die Skulptur zeigt einen Bergarbeiter mit freiem Oberkörper, Kopfbedeckung und Hose, der linksseitig vor einer roten Ziegelmauer positioniert ist. Diese Mauer misst eine Höhe von 2,58 m und eine Breite von 4,20 m. In bronzenen Buchstaben prangt auf der Mauer die Inschrift „UNSEREN TOTEN KAMERADEN“, unterhalb dieser Widmung sind ein Eisernes Kreuz sowie Hammer und Schlägel angebracht. Das Werk wurde im Auftrag der Ruhrkohle AG gefertigt und fügt sich neben anderen Ehren- und Grabmälern in Dortmund als Teil des kollektiven Gedächtnisses ein. Die Figur selbst erreicht eine Höhe von 2,10 m und ruht auf einem gemauerten Sockel. Dieses Denkmal wird nachts von drei im Boden versenkten Lampen beleuchtet und dient als stetige Mahnung für über zweihundert Leben, die in den Tiefen der Minenschächte verloren gingen.
