Fortuna

Skulptur

Künstler: Gerhard Marcks

Jahr: 1954

Standort: Dortmund

Die Skulptur "Fortuna" von Gerhard Marcks, ein Kunstwerk aus vergoldeter Bronze, thront auf einem hohen Marmorsockel vor dem Haupteingang der Dortmunder Filiale der Deutschen Bundesbank. Mit einer Höhe von etwa 1,50 m und einer Breite von ca. 0,30 m verkörpert die Figur Eleganz und Würde. Die Darstellung zeigt die römische Glücksgöttin als jugendliche Frau mit geschlossenen Augen in aufrechter Pose und erhobenem Haupt. Ihre Haare sind zu einem Knoten gebunden und ihre Arme über der Brust verschränkt. Ein langes Tuch fällt von den Schultern bis zu den Füßen herab und umhüllt ihren Körper. Diese Skulptur entstand im Jahr 1954 nach vorangehenden Modellstudien aus dem Jahr 1949 sowie einem kleineren plastischen Modell. Interessanterweise existiert neben dieser blattvergoldeten Version auch eine unvergoldete Ausführung im Kunsthandel. Die Gestaltungselemente wie die verschränkten Arme und das drapierte Gewand erinnern an eine frühere Arbeit von Marcks – die Nischenfigur "Prophet" an St. Katharinen in Lübeck aus dem Jahr 1947. Auf dem Sockel ist eine Messingplatte mit folgender Inschrift angebracht: "FORTUNA GERHARD MARCKS 1889 - 1981". Das Werk befindet sich in Dortmunds Innenstadt-West und zeugt vom künstlerischen Schaffen eines bedeutenden Bildhauers des 20. Jahrhunderts.

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