Mutter und Kind
Künstler: Hans Adolf Pierre Schumann
Jahr: 1958
Die Skulptur "Mutter und Kind" von Hans Adolph Pierre Schumann, ein Werk aus dem Jahr 1958, ist eine eindrucksvolle Darstellung der Bindung zwischen Mutter und Nachwuchs. Gefertigt aus schwarzem Diabas, zeichnet sich die 1,00 m hohe Skulptur durch ihre stilisierte Formgebung aus. Ursprünglich für die Dortmunder Bundesgartenschau 1959 konzipiert, fand sie ihren Platz im Westfalenpark in Dortmunds Innenstadt-Ost nahe des Bücherpavillons und ist heute im Skulpturengarten des Freundeskreises des Westfalenparks beim Torfhaus zu bewundern. Schumanns künstlerische Handschrift manifestiert sich in den fließenden, rundlichen Konturen der Figuren. Die Mutterfigur hält ihr Kind liebevoll auf dem Arm vor ihrer Brust; ihr Kopf neigt sich zärtlich zum Säugling hin. Diese Interaktion wird nicht durch detaillierte Züge vermittelt, sondern vielmehr durch die abstrahierte Formensprache und das Zusammenspiel der Körper. Die Reduktion auf wesentliche Linienführungen lässt viel Raum für Interpretationen und betont zugleich die Intimität sowie Emotionalität dieser Beziehung. Auf einer Bodenplatte stehen Titel, Künstler und Material: "MUTTER UND KIND Hans Adolph P. Schumann Diabas". Diese Kunstinstallation bietet einen Ort der Reflexion über familiäre Bande und menschliche Nähe – ein Symbolwerk mit universeller Aussagekraft.
