Gedenktafel für Maximilian Kolbe

ReliefGedenktafel

Künstler: Hubert A. Hartmann

Jahr: 1992

Diese Gedenktafel aus Bronze, geschaffen 1992 von Hubert A. Hartmann, befindet sich am Katholischen Zentrum Maximilian-Kolbe-Haus in Dortmund-Innenstadt-West und ehrt das Leben und Wirken des Pater Maximilian Maria Kolbe (1894-1941). Das Relief misst 1,53 m in der Höhe und 0,77 m in der Breite. Es zeigt ein Porträt des Paters en face, angelehnt an eine zeitgenössische Fotografie. Maximilian Kolbe trat nach einer Marienerscheinung im Jahr 1911 dem Franziskanerorden bei und erhielt den Ordensnamen Maximilian Maria. Seine Studienzeit verbrachte er in Rom, wo er auch zum Priester geweiht wurde. Er gründete die "Militia Immaculatae", eine katholische Organisation mit starker Marienverehrung und war für diese ab 1922 publizistisch tätig. Kolbes Engagement führte ihn um die Welt; so wirkte er als Missionar in Indien und China bevor er zurück nach Polen kehrte. Dort bot ihm das Kloster Niepokalanów einen Wirkungskreis. Nach seiner Verhaftung durch die Gestapo wurde Kolbe ins KZ Auschwitz deportiert, wo er sein Leben für einen Mitgefangenen opferte. Die Inschrift auf der Tafel lautet: „Sein Tod ist ein Zeichen des Sieges über Hass und Verachtung Pater Maximilian Kolbe *7.1.1894 Zdunska Wola 1918 in Rom zum Priester geweiht +14.8.1941 im KZ Auschwitz 10.10.1982 heilig gesprochen Er ging für einen Familienvater in den Todesbunker.". Diese Worte unterstreichen seine Seligsprechung im Jahr 1971 sowie seine Heiligsprechung elf Jahre später als Märtyrer der katholischen Kirche.