Grabstätte Familie Friedrich Springorum
Künstler: Hugo Steinbach
Jahr: 1910 (?)
Das 2,00 m breite und 1,95 m hohe Grabmal der Familie Springorum aus Muschelkalk, liegt auf dem Ostfriedhof in Dortmunds Innenstadt-Ost. Geschaffen im Jahr 1910 vom Künstler Hugo Steinbach (1873-1927), präsentiert es sich mit einer leicht erhöhten Positionierung, die erhabene Inschrift lautet: "Springorum". Besucher:innen gelangen über vier Stufen, die von eleganten Voluten eingerahmt sind, zum Monument. Ein großer Scheinsarkophag ziert die Gruft und ist an seiner Basis mit einem Eierstab-Ornament verziert sowie einem Fries aus musizierenden Putten unterhalb des flachen Deckels versehen. Eine beeindruckende 1,00 m hohe Deckelurne thront auf dem Sarkophag; ihre Frontseite zeichnet sich durch einen profilierten Merkurkopf aus, während zwei üppige Füllhörner seitlich anliegen. Bronzene Tafeln auf der Gruft gedenken den Verstorbenen vonlinks nach rechts:„Emma Springorum geb. 12.Dez. 1887 gest. 12. 1891“; „Stephanie Springorum geb. Lutterbeck geb. 13.Aug. 1902 gest. 27.Sept. 1984“; „Walter Springorum geb. 17.Okt. 1892 gest. 3.Febr. 1973“; „Luise Springorum geb. Wenker geb. 30.Dez. 1858 gest. 4.Juli 1911“; „Friedrich Springorum geb. 1.April 1858 gest. 16.Mai 1938“; „Jürgen Springorum geb. 10.Nov. 1919 gest. 23.März 1978“; „Otto Springorum geb. 8.Nov.1890 gest. 8.April 1955“; „Ilse Springorum geb. 12.Sept. 1897 gest. 17.Febr.1987“; „Luise Wenker geb. Wehrenbold geb. 7. April 1828 gest. 5.Dez. 1898“. Der namhafteste unter ihnen ist Friedrich Springorum (1858-1938), ein Ingenieur und Unternehmer mit bedeutender Geschichte in der Eisen- und Stahlindustrie sowie politischem Engagement in Dortmund und darüber hinaus.
