II/1969
Künstler: Karl Josef Dierkes
Jahr: 1969
Die im Jahr 1969 von Karl Josef Dierkes geschaffene 5,00 m hohe und 1,80 m breite Aluminiumplastik "II/1969" erhebt sich auf der Rasenfläche vor dem Landesbehördenhaus an der Ruhrallee in Dortmund. Dieses Werk wurde im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert und zeichnet sich durch seine abstrakte Formensprache aus. Die Skulptur besteht aus acht ineinandergesteckten, polierten Alublechen, die ein dynamisches Zusammenspiel flächiger Elemente bilden und wie eine Kristallstruktur wirken. Vier Polygone stehen auf ihren Spitzen und verankern das Kunstwerk an seiner Basis, während vier weitere Polygone sich darüber türmen und sowohl horizontal als auch vertikal ausdehnen. Je nach Blickwinkel und Positionierung der einzelnen Bleche wechselt die Plastik zwischen einem flächigen Erscheinungsbild und einer filigranen Struktur. Eine Tafel am Fuß der Plastik trägt die Inschrift: „K.J. Dierkes / II/1969 / Techn. Ausf. Steinau Hofgeismar“. Dierkes künstlerischer Ansatz ist geprägt von Präzision und Reduktion auf das Wesentliche, was auch in diesem Werk zum Ausdruck kommt. Der Bildhauer absolvierte sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und verbrachte Zeit in der Künstlerkolonie Darmstadt. Sein umfangreiches Oeuvre umfasst neben großformatigen Metallplastiken wie dieser auch kleinere Skulpturen, Reliefs, Gemälde, Aquarelle sowie literarische Arbeiten – stets bewegt zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
