Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde
Künstler: Künstler:in unbekannt
Jahr: 1898
Das Ehrenmal in Dortmund-Kirchlinde für die Opfer des Grubenunglücks auf der "Zeche Zollern", ist ein ausdrucksstarkes Monument aus dem Jahr 1898. Es besteht aus einem zweistufigen Sockel mit den Maßen 0,70 m Höhe und 1,00 m Breite. Auf diesem Sockel erhebt sich ein Postament von 0,65 m Höhe und 0,60 m Breite sowie ein schlanker Obelisk mit einer Höhe von 2,15 m und einer Breite von 0,45 m. Beide Elemente sind aus schwarzem Granit oder Marmor gefertigt. Im unteren Bereich des Obelisken sind Hammer und Schlägel eingraviert – traditionelle Symbole des Bergbaus. Darüber befindet sich eine Widmungsinschrift: "DEN AM 22. MAI 1889 AUF ZECHE ZOLLERN VERUNGLÜCKTEN BRAVEN BERGLEUTEN. GEWIDMET VON DER GELSENKIRCHENER BERGWERKS-ACTIEN-GESELLSCHAFT." Diese ehrt das Andenken an die verstorbenen Bergleute. Seitlich am Denkmal sind die Namen der Verunglückten zu lesen: „Michel Baran / Wilh. Becker / Wilh. Beermann / Wilh. Biermann / Heinr. Biermann / Heinr. Fieseler / Ant. Hagenkamp / Herm. Jansen / Heinr. Köllner / Heinr. Kortmann / Anton. Lüther / Michel Matziak / Johann. Michel / Franz Rost / Joseph Süggeler / Wilh. Suntrop / Anton Tillmann / Johann Vellmanns / Franz Wüllner / Heinr. Wüllner“. Der Obelisk spricht durch seine klare Formensprache und symbolträchtige Gestaltung für sich selbst als Mahnmal für die Gefahren des Bergbauhandwerks und als Erinnerung an jene Menschen, die ihr Leben unter Tage ließen.
