Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus

GedenksteinGedenktafelMahnmal

Künstler: Künstler:in unbekannt

Jahr: 1985

Dieser Gedenkstein im Rombergpark in Dortmund-Hombruch, mit einer eingelassenen Bronzetafel, dient als Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Mit seinen Maßen von 1,25 m Höhe und 2,00 m Breite ist der Stein eine eindrucksvolle Präsenz im öffentlichen Raum. Die Inschrift auf der 0,75 m hohen und 0,95 m breiten Tafel lautet: "Zum ehrenden Gedenken an 300 Widerstandskämpfer und ausländische Zwangsarbeiter - Männer und Frauen - die im Rombergpark und in der Bittermark in den letzten Monaten der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft grausam ermordet worden sind. Viele von ihnen wurden am Ehrenmal in der Bittermark beigesetzt.". Die Gestapo ermordete und verscharrte in den letzten Kriegstagen 300 Menschen im Rombergpark, in der Bittermark, und auf einem Eisenbahngelände zwischen Hörde und Benninghofen. Nach dem Kriegsende durch den Einmarsch amerikanischer Truppen im April 1945 wurden Massengräber entdeckt und die Leichname exhumiert. Die Beisetzungen erfolgten zunächst in der Bittermark sowie auf Friedhöfen in Hörde, bevor sie 1954 endgültig zur Bittermark umgebettet wurden. In den Jahren zwischen 1954 und 1960 schufen Will Schwarz, Karel Niestrath und Léon Zack das Antifaschistische Mahnmal Bittermark an diesem geschichtsträchtigen Ort. Der im Jahr 1985 errichtete Gedenkstein steht nicht nur als stilles Zeugnis für die dunkle Vergangenheit Dortmunds, sondern auch als fortwährende Erinnerung an die Notwendigkeit des Widerstands gegen Unterdrückung und Gewaltherrschaft.