Gedenkstein Kriegsgefangenenlager Stralag VI D
Künstler: Künstler:in unbekannt
Jahr: 2007
Am Rheinlanddamm auf dem Areal der Westfalenhallen AG, steht seit 2007 ein Mahnmal für die Opfer in Arbeitslagern im Zweiten Weltkrieg. Der Gedenkstein aus grob bearbeitetem Sandstein mit einer Höhe von 2,70 m und einer Breite von 1,40 m trägt eine 0,95 m hohe und 0,60 m breite Bronzetafel als Zeichen der Erinnerung an das Kriegsgefangenenlager Stalag VI D: „MAHNUNG UND GEDENKEN VON 1939 BIS 1945 WAREN IM KRIEGSGEFANGENENLAGER STALAG VI D IN DER WESTAFLENHALLE UND IN DEN ANGRENZENDEN BARACKEN VIELE TAUSEND KRIEGSGEFANGENE AUS ZAHLREICHEN LÄNDERN, VORWIEGEND AUS POLEN, BELGIEN, FRANKREICH, JUGOSLAWIEN, DER SOWJETUNION UND ITALIEN INTERNIERT. UNTER BRUCH INTERNATIONALER ABKOMMEN MUSSTEN DIE KRIEGSGEFANGENEN UNTER MENSCHENUNWÜRDIGEN BEDINGUNGEN ZWANGSARBEIT IN RÜSTUNGS- UND INDUSTRIEBETRIEBEN, AUF ZECHEN UND IN PRIVATEN UND KOMMUNALEN UNTERNEHMEN LEISTEN. MEHRERE TAUSEND KRIEGSGEFANGENE STARBEN INFOLGE VON WILLKÜRAKTEN, KRANKHEIT, UNTERERNÄHRUNG UND DURCH BOMBENANGRIFFE, DENEN SIE SCHUTZLOS AUSGELIEFERT WAREN.“. Dieses Lager beherbergte zwischen 1939 und 1945 rund 70.000 Gefangene und erstreckte sich zunächst in der Westfalenhalle selbst, später auch in Holzbaracken im angrenzenden Volkspark. Das im Jahr 2007 errichtete Mahnmal dient nicht nur als historisches Dokument sondern auch als steter Appell an die Menschlichkeit.
