Glocke der entwidmeten Evangelischen Adventskirche Hörde

Industriekunst

Künstler: Künstler:in unbekannt

Jahr: 1953

Die Glocken der ehemaligen Evangelischen Adventskirche in Dortmund-Hörde, die 54 Jahre lang als Gotteshaus diente, sind ein Zeugnis der Industriekunst. Nach dem 2. Weltkrieg wollten viele Kirchengemeinden ihre Glocken nicht mehr für einen weiteren Krieg hergeben und ließen sie statt aus Bronze, aus Gussstahl fertigen. Nach ihrer Entwidmung im Jahr 2008 wurden zwei von ihnen auf dem Gelände der Lutherkirche als Denkmal installiert, während eine weitere nun in Brasilien zu hören ist. Auf einer Tafel steht: "Die nebenstehenden Glocken der Ev. Advent. Kirche Steinkühlerweg 78 läuteten seit 1954 bis zur Entwidmung am Palmsonntag 2008 zum Gottesdienst"; Tafel: "Evangelische Advent-Kirche 1953-2008"; auf der 1,30 m hohen Glocke1 steht: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Ev. Joh. Kap. 11, Vers 25"; "BVG 1954"; auf der ca. 1,10 m hohen Glocke2 steht: "Euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. Ep. kol. Kap. 5. Vers 3"; "A.D. 1954"; "BVG". Diese Glocken wurden vom Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation gefertigt.