Grab- und Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche Gneisenau

Gedenkstein

Künstler: Künstler:in unbekannt

Jahr: 1902

Standort: Dortmund

Das Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche Gneisenau in Dortmund-Kirchderne ist ein aus Granit gefertigter Obelisk. Es setzt sich zusammen aus einem 0,25 m hohen und 0,85 m breiten Sockel sowie einem 0,60 m hohen und 0,60 m breiten Postament und wird von einem 1,70 m hohen Obelisken gekrönt. Die Vorderseite trägt die Inschrift: „Dem Andenken der am 11. Dezbr. 1902 infolge einer Dynamit-Explosion auf Zeche Gneisenau tödlich Verunglückten gewidmet von der Harpener Bergb. Act. Ges. in Dortmund“; links: „HERM. NOCKERMANN *22.I.1837 / JOH. SEMMLER *22.II. 1845 / HEINR. HEUSSNER *26.IX. 1850 / …CH MATERNA *12.V. 1852 / ..OSEF GRAICZ *20.IV. 1854 / ..RANZ LANGE *31.I. 1861 / FRIEDE IHRER ASCHE!“; rechts: „CARL JBSCH *28. IV. 1861 / JULIUS DOBER *4.XI. 1867 / ERNST BRÜSSLER *1. XI. 1871 / WILHELM MANN *2.II. 1874 / AUG. LOHMANN *6. X. 1878 / HEINR. HONERMANN *8.III. 1886 / FRIEDE IHRER ASCHE!“. Errichtet wurde das Denkmal im Jahr nach dem Unglück, also 1903. Dieses Denkmal dient als stummer Zeuge einer tragischen Begebenheit und erinnert an die Gefahren des Bergbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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