Grabstätte der Priester der Propsteigemeinde
Künstler: Künstler:in unbekannt
Jahr: 1904
Diese 1,40 m hohe und 1,00 m breite Skulptur, an einem 2,40 m hohen Grabmal aus Sandstein, befindet sich auf dem Ostfriedhof in Dortmunds Innenstadt-Ost und wurde im Jahr 1904 erschaffen. Die Identität des Künstlers oder der Künstlerin bleibt unbekannt. Das Kunstwerk zeigt die Figur eines bärtigen Mannes, der ein langes Gewand trägt, welches auch seine Arme bedeckt, und barfuß auf einem Sockel steht. Seine Arme sind an einem Kreuz ausgebreitet und die Hände daran festgenagelt; dabei deuten seine Finger nach rechts. Würde er nicht auf einem Sockel stehen, könnten die Nägel in der Handmitte das Gewicht des Mannes nicht halten und die Hände würden ausreißen. Vor ihm ist ein offenes Buch platziert und hinter dem Kreuz erstrecken sich kreisförmige Linien mit Schriftzügen und unterschiedlich großen Sektoren, ähnlich einer Sonne – möglicherweise eine Anspielung auf einen alten Sonnenkult. Eingravierte Inschriften ehren verschiedene Geistliche: „EGO SUM RESURRECTIO ET VITA JOH 11 25”; „HIER RUHET IN GOTT PROPST- JOH- LÖHERS *20. Juni 1835 zu GESEKE †26. Aug. 1904“; „Ihrem treuen Seelsorger die dankbare Propsteigemeinde“; „PROBST JOHANNES LOHERS *20. JUNI 1835 †26. AUG. 1904 R.I.P.“; „VIKAR EMIL VAHLE *9. SEPT 1872 †26. MAI 1897 R.I.P“; „PFARRER CLEMENS CLOIDT *2. MÄRZ 1865 †15. FEBR. 1919 R.I.P.“; „KAPLAN HEINRICH BRAUN *2. MAI 1865 †11. MÄRZ 1893 R.I.P“; „RELIGIONSLEHRER DR THEOL DIERTRICH GLA *6. DEZ. 1852 †18. MÄRZ 1905 R.I.P“; „KAPLAN HERMANN KÖNIG *11. APRIL 1855 †10. OKT.1886 R.I.P“. Diese Widmungen vermitteln Respekt und Anerkennung für die Verstorbenen innerhalb ihrer Gemeinschaft.
