Grabstätte Familie Wilhelm Crüwell

ReliefGrabmal

Künstler: Künstler:in unbekannt

Jahr: 1910

Das Grabmal aus Sandstein mit Bronzerelief der Familie Crüwell, geschaffen im Jahr 1910, ist ein Zeugnis bürgerlicher Kultur in Dortmund. Die Bronzeplatte ist 1,10 m hoch und 0,60 m breit. Zentral auf der Platte ist das Porträt eines Mannes innerhalb eines kleinen Fensters eingelassen, unter dem sich ein Kranz befindet. Die Inschrift auf dem oberen Bogen ist erhaben: "FAMILIE CRÜWELL"; "Wilhelm Crüwell"; "Anna Crüwell"; von links nach rechts: „Charlotte Crüwell geb. Gartag *19.12.1807 in Bielefeld †8.4.1890 in Dortmund“; „Wilh. Adolf Crüwell *30.8.1807 in Bielefeld †1.7.1873 in Dortmund“; „Anna Crüwell geb. Halbrock *13.1.1849 in Hillegossen †24.10.1915 in Dortmund“; "Wilhelm Crüwell *9.9. 1843 in Paderborn †6.7.1910 in Dortmund"; „Karl Franz Crüwell unleserlich“; „Louis Crüwell *30.1.1880 †8.7.1880“; „Margarete Schantz geb. Hilgenstock *30.11.1899 †25.10.1984“; Elisabeth Hilgenstock geb. Crüwell *11.12.1876 †6.11.1965“; „Dr. jur. Fritz Hilgenstock Geh. Justizrat *2.12.1862 †28.3.1945“; „Margarethe Preiß geb. Crüwell *30.5.1878 in Dortmund †20.5.1901 in Dortmund“; „Max Preiß *27.2.1860 in Frankenstein †7.8.1931 in Breslau“. Wilhelm Adolf Crüwell eröffnete 1835 eine Buchhandlung in Paderborn und gründete später die „Westfälische Zeitung“. Nach dem Verkauf des Zeitungsverlags legten seine Söhne den Grundstein für einen Schul- und Gesangbuchverlag. Besonders erwähnenswert ist die Rolle der Firma als bedeutende Gelddruckerei während der Inflationszeit in Deutschland. Obwohl die Bronzerelief von einem unbekannten Künstler stammt, spiegelt es durch seine Gestaltung sowohl die Bedeutung der Familie für das lokale Gewerbe als auch ihre persönliche Geschichte wider. Das Grabmal befindet sich auf dem Ostfriedhof in Dortmunds Innenstadt-Ost.