Kriegerdenkmal in Asseln, Gefallene 1864, 1870-1871
Künstler: Künstler:in unbekannt
Jahr: 1872
Das Kriegerdenkmal aus Sandstein in Dortmund-Asseln erhebt sich mit einer Höhe von etwa 4,50 m an der Südfront der Evangelischen Kirche. Ein majestätischer Adler thront auf der Spitze der Säule und blickt gen Westen, seine Flügel weit ausgebreitet als Zeichen des Aufbruchs. Dieses Denkmal wurde am 16. August 1872 eingeweiht, zum Gedenken an den zweiten Jahrestag der Schlacht bei Mars-la-Tour. Die Initiative für das Monument ging von der Kirchengemeinde und dem Krieger- und Landwehrverein aus. Die Säule ruht auf einem zweistufigen quadratischen Postament und ist mit Inschrifttafeln versehen, die an die sieben Soldaten aus Asseln erinnern, welche in den Kriegen von 1866 und 1870/71 gefallen sind. Die Inschrift an der Vorderseite lautet: "Die Gemeinde Asseln ihren gefallenen Kriegern"; linke Seite: "Es starb den Heldentod 1864 Unterofficier Heinrich Eskuchen gefallen beim Sturm auf Düppel am 18. April"; rechte Seite: "Es starben den Heldentod 1870-71"; "Friedrich Reckermann gefallen 16. August bei Mars-la-Tour"; "Wilhelm Kellerkamp gefallen 18. August bei Gravelotte"; "Jäger Matihas Bien gefallen 18. August bei Gravelotte"; "Heinrich Neuhaus gefallen am 28. November"; (Rest unleserlich). Am Sockel schmückt ein Eisernes Kreuz umgeben von einem Eichenlaubkranz das Denkmal zusätzlich – Symbole militärischer Ehre und nationaler Identität. Der oder die schaffende Künstler*in dieses imposanten Werkes bleibt unbekannt. Das Mahnmal steht nicht nur als Erinnerungsort für die Gemeinschaft sondern auch als künstlerisches Symbol für Opferbereitschaft und Heldengedenken.
