Mahnmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Künstler: Künstler:in unbekannt
Jahr: 1946 (?)
Das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus auf dem Ostfriedhof in Dortmunds Innenstadt-Ost ist ein beeindruckendes Denkmal aus Stein. Es wurde 1946 errichtet und dient als Gedenkstätte für die Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die zwischen 1933 und 1945 ihr Leben verloren. Die 3,17 m hohe und 1,38 m breite Stele steht auf einem Sockel und verjüngt sich nach oben hin, wobei sie mit einer waagerechten Platte abschließt. Eine kurze Treppe führt zu dem leicht erhöhten Monument, dessen Vorderseite vollständig von einer Inschrift bedeckt ist: "DEN TOTEN DER JÜDISCHEN GEMEINDE DORTMUND 1933-1945" sowie eine hebräische Schrift und darunter der Satz "IM ANGESICHT GOTTES EINGEDENK IHRER LIEBEN MUSSTEN SIE IHR LEBEN LASSEN FÜR DEN GLAUBEN IHRER VÄTER". Im Zentrum prangt ein Davidstern. Vor der Stele befindet sich eine flache 0,60 m hohe Steinschale mit einem Durchmesser von 1,04 m für Bepflanzungen auf einem Podest. Das gesamte Ensemble ruht auf einer rechteckigen Grundplatte, umgeben von sechs kleineren Steinen mit Ketten verbunden, welche die Namen der Konzentrationslager tragen: "AUSCHWITZ"; "MAUTHAUSEN"; "THERESIENSTADT"; "BUCHENWALD"; "ZAMOSCH"; "RIGA". Dieses Mahnmal steht nicht nur als stille Erinnerung an tragische Verluste sondern auch als Zeichen der Wiedergutmachung seitens der Stadt Dortmund nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs.
