Mausoleum Schulte-Großholthausen

Grabmal

Künstler: Künstler:in unbekannt

Jahr: 1878 (?)

Standort: Dortmund

Das Mausoleum Schulte-Großholthausen, gelegen auf dem Kommunalfriedhof in Dortmund-Großholthausen, ist ein herausragendes Beispiel spätklassizistischer Grabarchitektur. Errichtet im Jahr 1877 aus Ziegelstein und Gussbeton, zeugt es von der Beständigkeit und Würde des Andenkens an die Verstorbenen. Über dem Eingangsbereich, der von vier Säulen getragen wird, prangt in erhabenen Lettern die Inschrift "FAMILIENGRUFT: SCHULTE GR. HOLTHAUSEN.“; Epitaph rechts: „Hier ruht Johann Hein. Schulte geb. zu Grossen Holthausen 4. Ock. 1819. gest. durch Mörderhand 27. Dec. 1878 zu South Norwalk Amerika“; „Hier ruht Friedr. Wilhelm Adolf Schulte geb. zu Grossen Holthausen 1. Mai 1805 gest. zu Hamburg 28. Septbr. 1882“; „Sie ruhen von ihrer Arbeit und ihre Werke folgen ihnen nach!“; Epitaph links: „Es ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes!“. Diese Texte reflektieren christliche Hoffnung und das Vermächtnis der Familie. Obwohl der oder die schaffende Künstler*in unbekannt bleibt, spricht das kunstvolle Design für sich selbst – sowohl als Zeichen tiefer Trauer als auch als kulturelles Erbe innerhalb des Friedhofs neben anderen bedeutenden Grabmälern wie jenes des ehemaligen Dortmunder Oberbürgermeisters Fritz Henßler und einer denkmalgeschützten Friedhofsmauer mit eingelassenen Grabplatten.

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