Stahlwerker am Hochofen der Hermannhütte 1842
Künstler: Künstler:in unbekannt
Jahr: Nicht bekannt
Die Skulptur "Stahlwerker am Hochofen der Hermannhütte 1842" ist ein Werk des Dortmunder Künstlers Heyko Prass, welcher im Jahr 2020 verstarb. Geschaffen aus Stahl und Glasfasermatten, verkörpert die Figur einen Arbeiter in Hitzeschutzkleidung mit Helm und Schutzvisier. Dieses Kunstwerk wurde von Klaus Eugen Röhricht, dem Inhaber der Do-Süd Bauträger GmbH & Co., in Auftrag gegeben und erinnert an die industrielle Vergangenheit Dortmunds. Es steht symbolisch für den Beginn der Stahlerzeugung im Puddelverfahren auf der Hermannshütte ab dem Jahr 1842. Auf dem Sockel steht: "Phoenix-Hochofen-Stahlarbeiter mit Hitzeschutzkleidung, Helm und Schutzvisier. Erster Hochofenabstich 1854 / Erster Bessemerstahl 1864 / Erste Thomasschmelze 1879"; Auf einer Metallplatte am Zaun steht: "Stahlwerker am Hochofen 'Hermannshütte 1842' / 1841: Hermannshütte; ab 1852: Hörder Bergwerks- und Hüttenverein; ab 1906: Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb; ab 1926: Vereinigte Stahlwerke AG; ab 1947: Hüttenwerk Hörde AG; ab 1951: Dortmund-Hörder-Hüttenunion AG; ab 1966 Hoesch AG; ab 1972 Estel NV Hoesch-Hoogovens; ab 1991 Krupp-Hoesch AG; ab 1997 Thyssen-Krupp AG; am 28. April 2001 Stilllegung nach 160 Jahren.". Das Kunstwerk befindet sich am Hang über der südlichen Klangschale der Flüsterbrücke in Dortmund und wurde privat finanziert. Unterhalb des Standortes wurden Weinstöcke gepflanzt, um auch an die Weinbauhistorie Hördes zu erinnern. Heyko Prass ist bekannt für seine kreativen Beiträge zum öffentlichen Raum in Dortmund, darunter Werke wie die "Fassadenkletterer", die Nashornbahn oder das Cello an der Philharmonie. Auch gestaltete er die U-Bahn-Haltestelle Polizeipräsidium. Die Skulptur stellt somit nicht nur ein historisches Denkmal dar, sondern fügt sich auch in das vielfältige Schaffen eines bedeutenden lokalen Künstlers ein.
