Verbaustreben

IndustriekunstPlastik

Künstler: Künstler:in unbekannt

Jahr: Nicht bekannt

Die Verbaustreben in Dortmunds Kaiserstraße sind ein Beispiel für die Transformation von Industrieobjekten zu Kunstwerken. Ursprünglich im Bergbau für den Streckenausbau genutzt, präsentieren sich diese Streben nun als farbenfrohe Plastiken in Form eines Tores zur Kaiserstraße. Auf einer Straßenseite ragen drei Streben mit Höhen von 3,00 m in Grün, Blau und Violett empor, während auf der gegenüberliegenden Seite ihre Pendants in Gelb, Rot und Orange mit einer Höhe von etwa 5,60 m zu finden sind. Die einzelnen Elemente weisen eine Breite von 0,148 m auf. Im Herbst 1986 wurden sie errichtet und sind Teil eines Gestaltungskonzepts des Vereins "Kunst in der Kaiserstraße", das gemeinsam mit Dortmunder Politiker:innen entwickelt wurde. Sie dienen nicht nur als ästhetische Bereicherung der Einkaufsmeile, sondern erinnern auch an die bergbauliche Vergangenheit des Ortes. Eine Informationstafel klärt über die technischen Details auf; rechte Seite: "Das Glockenprofil hat sich unter Tage im Bergbau sowie bei Tunnelbauten bestens bewährt. Die Glockenprofile werden aus genormtem Walzstahl hergestellt und naturhart oder hochfest vergütet geliefert. Die Eigenschaften dieses Stahlprofils sind für den nachgiebigen Streckenausbau technisch und wirtschaftlich bseonders geeignet und entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Gestiftet von der Hoesch Rothe Erde- Schmiedag AG".