Totem mit Elster
Totem mit Elster
SkulpturKünstler: Lucy Orta, Jorge Orta
Jahr: 2016
Die Skulptur "Totem mit Elster" des Pariser Künstlerduos Lucy und Jorge Orta, geboren 1966 bzw. 1953, ist ein markantes Kunstwerk aus Aluminium, das sich durch seine Höhe von 4,42 m und Breite von 1,48 m auszeichnet. Geschaffen im Jahr 2016 für die Ausstellung Emscherkunst, zeigt es drei Kinder in aufeinanderfolgender Anordnung: Das unterste Kind steht stabil auf dem Sockel und greift nach den Knöcheln des zweiten Kindes über ihm; dieses wiederum stützt das dritte und kleinste Kind an der Spitze des Totems. Dieses oberste Kind beugt sich leicht vor und streckt seinen rechten Arm aus, auf dessen Hand eine Elster sitzt. Das Werk symbolisiert Zusammenhalt und Kooperation sowie den Entdeckergeist der Jugend. Es verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander und reflektiert damit auch die Transformation des Emschertals. Ursprünglich am Ufer des PHOENIX Sees platziert, befindet sich die Skulptur nun am Emscherradweg nördlich vom Phoenix-Gymnasium in Dortmund-Hörde. Die Beschilderung neben dem Kunstwerk trägt zur Interpretation bei: „Spirits of the Emscher Valley / Lucy + Jorge Orta / Totem mit Elster / Totem with magpie“; „Sparkasse Dortmund ist Kunstpate von Spirits of the Emscher Valley“; „Das Totem. Eine neue Generation erklimmt die Leiter des Lebens und muss dabei einen großen Kohlebrocken balancieren. Ein Kind hält uns die Elster vor. Manche sagen, sie war die Diebin, die alle Diamanten aus der Erde gestohlen hat, und dass es deswegen keine Fabriken mehr gibt. Andere wiederum sagen, dass ein Spatz in der Hand besser ist als eine Taube auf dem Dach. Doch die Vergangenheit ist nicht die Gegenwart - viele Wege führen nach Rom, halte durch, gibt nicht auf!“; „emscherkunst.de / #emscherkunst 2016 / #entdeckediekunst“. Sie erzählt von einer neuen Generation auf ihrem Lebensweg – symbolisiert durch das Erklimmen einer Leiter – während sie einen großen Kohlebrocken balancieren muss. Die Elster wird dabei als Symbol für verschiedene Deutungen herangezogen – als Diebin oder als Glücksbringer. Diese Arbeit gehört zu den beliebtesten der Emscherkunst-Ausstellung 2016 und wurde dank Städtebaufördermitteln des Landes NRW realisiert. Sie ist Teil eines größeren Projekts "Gemeinsam für das Neue Emschertal", welches eine Kooperation zwischen der Emschergenossenschaft und dem Land NRW darstellt.
