MenschenZeichen

Skulptur

Künstler: Norbert Pielsticker

Jahr: 2004

Standort: Essen

Zu zweit stehen die beiden Stelen aus bräunlich gefärbtem Beton neben der evangelischen Kirche in Kettwig, stumm, erstarrt, nicht aufeinander bezogen. Norbert Pielsticker nennt sie „Wächter“. In ihrer abstrahierten Form sind die „MenschenZeichen“ Symbole für die Endlichkeit des Lebens. „Es sind Figuren, in die sich die Spuren des Lebens eingeprägt haben. Ihre Gestalt weckt altes, kollektives Bewusstsein und Wissen“, so der Künstler. Auf dieser Fläche neben der uralten Kirche (vor der Reformation „Sankt Petrus“) haben die Kettwiger Bauern und Handwerker durch Jahrhunderte ihre Toten begraben. Der Friedhof wurde 1823 aufgelöst; nur drei Grabsteine finden sich noch an der Kirche. Jetzt stehen hier die „MenschenZeichen“, aufrecht und scheinbar stumm. Sie machen uns schweigend auf diese besondere Stelle im alten Kettwig aufmerksam. Im Jahr 2004 schenkte der Künstler die „MenschenZeichen“ dem Kettwiger Skulpturenpark. Sehenswertes in der nahen Umgebung: » Ev. Kirche am Markt von 1720 mit dem Turm aus dem 13. Jahrhundert » Kirchhöfnerring und Kirchtreppe

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