Zahnkranz mit Innenverzahnung

Industriekunst

Künstler: Reinold Knümann

Jahr: 1940 (?)

Standort: Dortmund

Die Skulptur "Zahnkranz mit Innenverzahnung" ist ein markantes Beispiel für Industriekunst und wurde ursprünglich im Jahr 1940 geschaffen. Sie besteht aus Stahl und hat einen Durchmesser von 3,10 m. Dieses Werk ist Teil eines Ensembles von Industrieobjekten, die zwischen 1979 und 1981 auf dem Campus Nord der Technischen Universität in Dortmund-Barop installiert wurden. Die künstlerische Leitung des Projekts lag bei Reinold Knümann (*1927), Regierungsbaudirektor des Staatshochbauamtes für die Universität Dortmund. Der Zahnkranz diente vierzig Jahre lang als Bestandteil des Drehwerks eines Hafenkrans der Chemischen Werke Hüls zum Entladen von Kanalschiffen, die Steinsalz transportierten. Mit der Umstellung auf den Transport von Salz in flüssiger Form per Pipeline verlor der Zahnkranz seine Funktion und wurde schließlich im Juli 1980 zusammen mit anderen Maschinenteilen an die TU Dortmund gespendet. Knümanns Intention war es, durch diese Objekte eine Brücke zu schlagen zwischen moderner Lehre und technischer Geschichte der Region.

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