Stadt-Land-Fluß

IndustriekunstPlastik

Künstler: Uwe Zielke-Steffen

Jahr: 1998

Die Skulpturengruppe "Stadt-Land-Fluß" wurde im Jahr 1998 von Uwe Zielke-Steffen geschaffen und verwendet mit den Spundwänden ein bedeutendes Dortmunder Industrieprodukt. Die aus Eisen gefertigten Stahlspundwände sind nicht etwa Teil einer Baustelle oder Überbleibsel vergangener Bauarbeiten, sondern definieren als Plastiken bewusst den sie umgebenden Raum. Die drei Plastiken verteilen sich an unterschiedlichen Standorten: nahe der Universitätsbibliothek auf einer Wiese, auf einem Parkplatz am Vogelpothsweg und in der Nähe des Sportgebäudes. Jede dieser Installationen beansprucht den Raum auf eigene Weise und lädt zur Interaktion ein. Die erste Skulptur erhebt sich als "Stadt" 4,00 m Meter hoch über eine Grundfläche von nur einem Quadratmeter – ihre schmale Form entzieht dem Betrachtenden die Sicht hinter die Wand. Im Gegensatz dazu misst die zweite Skulptur, welche das "Land" verkörpert, mit ihrer Breite von 2,10 m mehr als das Doppelte und erreicht dabei lediglich die halbe Höhe von 2,00 m; sie parkt auf dem Asphalt eines Parkplatzes und ist von der Fußgängerbrücke zwischen Bibliothek und Mensa an der TU in Dortmund-Barop aus sichtbar. Die dritte und begehbare Skulptur stellt den "Fluss" dar und bildet mit ihren Maßen von 4,50 m x 4,50 m bei einer Höhe von nur 0,70 m einen auffälligen Kontrast zu den anderen beiden Werken. Diese Kunstwerke entstanden im Rahmen des Forschungsprojekts „Kunst im öffentlichen Raum der Universität Dortmund“ und stellt somit auch eine Verbindung zwischen Kunst und akademischer Forschung her.