Denkmal gegen das Vergessen
Künstler: Werbetechnik Hellmann, Marcus Kiel
Jahr: 2001-2002
Das "Denkmal gegen das Vergessen" in Dortmund-Wickede, geschaffen 2001/2002, ist ein stählernes Mahnmal der Erinnerungskultur. Es setzt sich aus sieben Elementen zusammen: sechs Stühlen mit den Maßen 1,40 m Höhe und 0,35 m Breite sowie einem Tisch von 0,76 m Höhe, 1,80 m Länge und 0,99 m Breite. Die Installation auf dem Levi-Cohen-Platz lädt zum Innehalten ein und repräsentiert die fünf jüdischen Familien Cohens, Gottschalks, Steinwegs (Großfamilie), Stern-Rosenbaums und Otto Steinwegs, die einst in Wickede lebten. Ein weiterer Stuhl bleibt für Gäste offen – als Symbol für Dialog und Gemeinschaft. Die Idee zu diesem Kunstwerk entstand im Rahmen des Projekts "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", an dem die Steinbrink-Grundschule unter Leitung des Künstlers Marcus Kiel teilnahm. Umgesetzt wurde es durch Werbetechnik Hellmann. Seit seiner feierlichen Einweihung im Jahr 2002 dient das Denkmal als zentraler Ort für Gedenkveranstaltungen am Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November. Eine Metalltafel trägt die Inschrift: "Wir Kinder gedenken der Juden, die hier in Wickede gelebt haben", gefolgt von den Namen der betroffenen Familien. Ein Aufkleber unten rechts bestätigt das Engagement der Steinbrink-Grundschule bei der Entstehung dieses bedeutenden Zeugnisses lokaler Geschichte und Erinnerungsarbeit: ""Denkmal gegen das Vergessen" Projekt der Steinbrink-Grundschule 2001/2002 Idee: Künstler Marcus Kiel Ausführung: Werbetechnik Hellmann".
