Grabmal Schulte-Witten

SkulpturGrabmal

Künstler: Wilhelm Fassbinder

Jahr: 1907

Das Grabmal Schulte-Witten, ein eindrucksvolles Kunstwerk aus Bronze und Granit, befindet sich auf dem Friedhof Siepenmühle in Dortmund-Dorstfeld. Geschaffen wurde es im Jahr 1907 von Wilhelm Fassbinder (*1858, †1915). Die Skulptur zeigt eine kniende Engelsfigur mit ausgebreiteten Flügeln, die beeindruckende Maße von etwa 2,00 m Höhe und Breite erreicht. Die Signatur "AKTIENGESELLSCHAFT GLADENBECK, BERLIN-FRIEDRICHSHAGEN" ist am unteren Teil des Gewandes zu finden. Die Grabinschrift lautet: „SCHULTE-WITTEN“; „HEINR. SCHULTE-WITTEN GEB. 17.1.1851 GEST. 13.7.1907 EHRENAMTMANN UND FIDEIKOMMISSBESITZER“; „HEINR. SCHULTE-WITTEN GEB. 18.6.1884 GEST. 18.1.1930 FIDEIKOMMISSBESITZER“; „HILDEGARD SCHULTE-WITTEN GEB. BOEMKE GEB. 27.4.1893 GEST. 19.1.1967“; linke Seite: „CATH. ELISABETH SCHULTE-WITTEN GEB. JÜHE 1775-1863“; „DIETR. HEINR. SCHULTE-WITTEN 1825-1869“; „ADOLF BRINKMANN 1841-1875“; „ADOLF MARIE EUGEN BRINKMANN [Rest fehlt]1872“; rechte Tafel: „JOH. FRIEDR. SCHULTE-WITTEN 1807-1884“; „GUSTAV SCHULTE-WITTEN 1853-1904“; „WILHELMINE SCHULTE-WITTEN GEB. VOERSTE 1826-1881“; „ELISE BRINKMANN GEB. SCHULTE-WITTEN 1848-1913“. Dieses kunsthistorisch bedeutende Denkmal zeugt nicht nur von der künstlerischen Handwerkskunst seiner Zeit, sondern dient auch als stummer Zeuge für die Geschichte einer Dortmunder Familie über mehrere Generationen hinweg; wobei ein Fideikommissbesitzer das ungeteilte Sondervermögen der Familie als einziger Nutzeigentümer inne hatte und nur den Ertrag des Vermögens erhielt.