Artur Bock

Künstler:in (*) 1875 (†) 1957 1 Kunstwerk

Leben: (*) 1875, (†) 1957

Anzahl Kunstwerke: 1

Artur Bock, ein deutscher Bildhauer aus Leipzig, prägte mit seinen Skulpturen und Denkmälern das Stadtbild Hamburgs sowie zahlreiche Friedhöfe. Nach seinem Studium an renommierten Kunstakademien in Leipzig, Dresden und Berlin ab 1894 war er ab 1903 als Professor in Hamburg tätig und lehrte auch an einer privaten Malschule. Seine Werke umfassen Allegorien, Grabmäler und öffentliche Monumente wie die "Allegorien der Winde" an den St. Pauli-Landungsbrücken oder die "Justitia" am Hamburger Oberlandesgericht. Besonders hervorzuheben sind über 50 Arbeiten auf dem Ohlsdorfer Friedhof sowie das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Hauptfriedhof Altona.

Bocks monumentale Formensprache fand während des Nationalsozialismus Anklang; so schuf er beispielsweise eine Bronzebüste von Wilhelm Gustloff. Trotz der Zerstörung seines Ateliers im Zweiten Weltkrieg blieb sein künstlerisches Erbe in vielen seiner Werke erhalten, darunter das Kriegerdenkmal in Mengede aus Kalkstein (1927). Als Mitglied der Hamburger Künstlervereinigung hinterließ Bock einen bleibenden Eindruck in der Kunstszene bis zu seinem Tod im Jahr 1957 in Ettlingen.

Porträt von Artur Bock

Kunstwerke des Künstlers