Bernd Hartmann-Lintel
Bernd Hartmann-Lintel wurde 1905 in Wiedenbrück als Kind einer Bildhauerfamilie geboren. Er erlernte sein Handwerk zunächst unter der Anleitung seines Vaters Heinrich Hartmann und vertiefte seine Fähigkeiten an den Kunstakademien Düsseldorf und München. Nach Studium und Reisen durch Europa sowie Amerika kehrte er nach Kriegsende zurück nach Wiedenbrück.
Hartmann-Lintels künstlerischer Weg war geprägt von internationalen Ausstellungen und Aufträgen sowohl für öffentliche als auch kirchliche Institutionen weltweit. Mit Ima Rochelle-Hartmann verband ihn nicht nur die Ehe ab 1956, sondern auch gemeinsame Projekte wie die Gestaltung der Taufkapelle in Nazareth. Sein Werk umfasst Porträtbüsten sowie sakrale Groß- und Kleinplastiken, welche die stilistische Vielfalt seiner Kunst aufzeigen. Trotz zeitweiliger Nähe zur nationalsozialistischen Propagandakunst wandte sich Hartmann-Lintel nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt kirchlicher Kunst zu.
In Rheda-Wiedenbrück ehrt man sein Schaffen mit einer Straßenbenennung sowie einer Büste im öffentlichen Raum. Bernd Hartmann-Lintel verstarb 1972; seine Kunstwerke werden im Museum der Wiedenbrücker Schule gezeigt
