Clemens Pasch
Clemens Pasch, geboren in Sevelen (Issum), war ein deutscher Bildhauer und Maler, der sich durch seine figürlichen Plastiken einen Namen machte. Nach einer Ausbildung zum Schildermaler und ersten künstlerischen Schritten im Theatermalerei erweiterte Pasch sein Repertoire während seiner Lehr- und Wanderjahre in europäischen Metropolen wie Amsterdam, Paris und Oslo. Ab 1937 vertiefte er an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf sowie den Kölner Werkkunstschulen sein bildhauerisches Schaffen, das später an der Münchener Akademie unter Bernhard Bleeker zur Meisterschaft reifte.
Paschs Werke zeugen von einem spielerisch-leichten Zugang zur Kunst, wobei insbesondere die menschliche Figur und sinnliche weibliche Akte im Zentrum standen. Er schuf rund 158 Skulpturen aus Beton für den öffentlichen Raum – darunter auch die bekannten Spielplatzfiguren "Ente", "Schwein" und "Seehund". Neben seinen plastischen Arbeiten fertigte er Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken sowie Film- und Werbeplakate an.
Mitglied verschiedener Künstlervereinigungen wie der Rheinischen Sezession oder der Neuen Darmstädter Sezession präsentierte Pasch seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. Die Themen Leichtigkeit des Seins sowie eine unbeschwerte Lebensfreude charakterisieren viele seiner Großbronzen für den öffentlichen Raum.
In den 1950er Jahren wurde ihm ein Reisestipendium zuteil, welches ihn nach Italien, Spanien und Griechenland führte. Clemens Paschs künstlerischer Ansatz spiegelte sich sowohl in Anlehnung an Alte Meister als auch in zeitgenössischer Kunst wider. Er verstarb am 12. Juli 1985 in Düsseldorf.
